We speak our language

Worte zum Nachdenken

Wir sind nicht getrennt
Wir sind keine getrennten Wesen,
du und ich.

Wir sind verschiedene Fasern
des gleichen Wesens.

Du bist ich und ich bin du
und wir sind sie und sie sind wir.

So sollen wir sein,
jeder von uns einer,
jeder von uns alle.

Du greifst durch die Leere
des Andersseins nach mir
und berührst deine eigene Seele!

~Leonard Peltier~

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Montag, 22. Dezember 2008

Samstag, 6. Dezember 2008

2012


Hallo Freunde,
bitte nehmt euch mal ein paar Minuten zeit und lest das bitte !

Danach werdet ihr mich und mein Denken verstehen,
da nicht alle meine Freunde hier in meiner Indianischen Com sind,
möchte ich es auch hier als Blog posten, freue mich über jede Meinung....

2012 - Schlüssel für ein neues Zeitalter

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Das Jahr 2012 ist in vieler Munde.
Einer der wichtigsten Kalender der Maya endet am 21.12.2012,
die Hopi-Indianer Nordamerikas kündigen in ihren berühmten Prophezeiungen
das Ende der sogenannten 4. Welt an, in den vedischen Schriften
wird das Ende des Kali-Yuga, des dunklen – eisernen – Zeitalters,
für die kommenden Jahre vorausgesagt. Dies ist nur ein kleiner Auszug
aus Voraussagen verschiedener Kulturen und Zeitepochen,
die alle auf diese, uns nahe, Zukunft verweisen. Was soll man darüber denken?
Alles nur pure Zufälle, das Hirngespinst von Esoterikern? Panikmache?

Aber gehen wir mal zunächst ein paar Hundert Jahre zurück. Vor ca. 500 Jahren,
als die Spanier in Zentral- und Südamerika landeten, fanden sie Überreste
und Spuren von einem Volk, dass sich Maya nannten.
Dieses Volk gab damals schon Rätsel auf und tut es auch heute noch.
Sie verfügten über hoch stehende mathematische Kenntnisse,
die sogar heutige Wissenschaftler ins Staunen versetzen.
Sie rechneten zum Beispiel damals schon mit der Null,
das in der Mathematik erst in der Neuzeit seinen Platz bekam.
Sie waren ebenfalls erstaunlich gut informierte Astronomen.
Dieses Volk war u.a. Imstande, Planetenbahnen bis auf vier Kommastellen
genau zu berechnen, Sonnen- und Mondfinster­nisse präzise voraus zu sagen
und das alles ohne Instrumente, die der heutigen modernen Wissen­schaft
zur Verfügung stehen. Diesbezüglich etwas ganz Besonderes
ist eine Zeichnung in einem Mondtempel der Maya,
die den Forschern lange Zeit ein ungelöstes Rätsel war,
bis die NASA Fotos von der Rückseite des Mondes auf die Erde brachte.
Die besagte Zeichnung war ein exaktes Abbild der Mondrückseite.
Nun ist es so, dass sich der Mond interessanterweise in einer
ganz bestimmten Geschwindigkeit um seine Achse dreht,
dass wir von der Erde immer nur die eine Seite des Mondes sehen können.
Die Rückseite des Erdtrabanten ist von der Erde nie sichtbar.
Woher konnten die Maya wissen, wie der Mond von der anderen,
uns abgewandten Seite, aussieht? Dieses Rätsel ist immer noch ungelöst.
Die Maya waren also in Mathematik und Astronomie ihrer Zeit weit voraus.
Sie selbst hatten jedoch anscheinend auch noch ein anderes
Lieblingsfachgebiet, nämlich die Zeitrechnung.
Sie nannten sich selbst Hüter der Zeit. Ihre vielen komplizierten Kalender
sind legendär und fast jeder hat schon den Begriff Maya-Kalender gehört.
Wir möchten jetzt hier nicht auf die vielen,
zum Teil ineinander verschachtelten Kalendersysteme detailliert eingehen,
denn das würde den Rahmen dieses Textes bei weitem sprengen.
Wir möchten jedoch darauf hinweisen, dass die verschiedenen Kalender
ihre eigenen unterschiedlich langen Zyklen hatten.
Sie enden interessanterweise im Jahr 2012, genau genommen am 21.12.2012,
dem Tag der Wintersonnenwende. Die Maya selbst nennen dieses Datum
„das Ende der Welt, so wie wir sie heute kennen“. Was danach kommen wird,
haben sie uns nicht hinterlassen. Einer ihrer Mönche hat ca. 800 Jahre
vor Christus vorausgesagt, dass nach 1990 bis 2012 zwei grosse Ereignisse
auf der Erde stattfinden werden. Es wird zum einen eine grosse Reinigung
und Neubildung der Erde geben und er sagte Menschen mit einem
neuen kosmischem Bewusstsein voraus.

Ein sehr interessanter Punkt ist etwas, das mit der Ein-Dollar-Note
zusammenhängt. Die Symbolik darauf wird meist mit den Freimaurern
in Zusammenhang gebracht, was wohl auch stimmt, aber um die Bedeutung
der Symbolik reihen sich verschiedene Erklärungen. Hier ein weiterer,
bisher sehr selten hervorgebrachter Hinweis: Gemäss den Maya wird eine
Zeitepoche (ca. 5128 Jahre) in 13 Unterzyklen, sogenannten Baktun unterteilt.
Das Ende des letzten Baktun ist der 21.12.2012! Die Pyramide auf der Banknote
ist in 13(!) Stufen unterteilt. An ihrer Spitze steht das alles sehende Auge
der Weisheit. Könnte das ein Hinweis sein auf das Erwachen des Menschen
um dieses Datum herum?

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Die Inschrift auf der Note „Annuite coeptis“ soll wörtlich bedeuten,
dass Götter auf uns aufpassen. Es stellt sich die Frage,
welche Götter gemeint sind ...

„Novus Ordo Seculorum“ wiederum bedeutet die neue Welt-Ordnung.
Deutet dies alles darauf, dass die Freimaurer die Geheimnisse der Maya kannten?
Und welche Weltordnung meinten sie? Wir müssen die Frage
hier leider offen lassen. Das Volk der Maya ist im Dunkel der Zeit
einfach verschwunden. Sie hinterliessen ihre Bauten, ihre Schriften,
aber sie waren verschwunden. Ein weiteres Rätsel der Maya-Forschung.

Machen wir nun einen kleinen Abstecher in die USA und zwar in die
Wüstengegend von Arizona zu den Hopi-Indianern. Diese amerikanischen
Ureinwohner sind sehr spirituell ausgerichtet und nehmen für sich die Rolle
der Beschützer und Verwalter der Mutter Erde in Anspruch. Ihre Verbundenheit
mit dem Planeten Erde, in dem sie eine selbständige Wesenheit sehen,
unterstreichen sie mit vielen Ritualen und Zeremonien. Auch dieses Volk
stützt sich auf eigene alte Überlieferungen im Zusammen­hang mit dem Schicksal
der Erde. Darin sagen sie „das Ende der 4 Welt“ voraus.
Die Erde soll nach der „Grossen Reinigung ganz anders aussehen“.
Diese Reinigung soll zwischen 1987 und 2012 vor sich gehen.
Hier finden wir wieder die interessante Übereinstimmung mit den Maya.

Aus einem weit entfernten Teil der Welt kommt eine weitere Bestätigung
für diese zwei Voraussagen. Die ältesten bekannten Schriften, die vedischen,
sollen ungefähr 5000 Jahre alt sein und stammen aus dem geografischen Gebiet
des heutigen Indiens. Dort werden die Zeitepochen oder Zeitalter in vier
sogenannte Yugas aufgeteilt. Während der einzelnen Yugas soll die Welt
stets ein ganz anderes Aussehen gehabt haben als während der anderen.
Wir befinden uns nun gemäss den Vedischen Schriften im letzen, im Kali Yuga.
Dies bedeutet übesetzt: Das Eiserne oder Dunkle Zeitalter.
Wenn wir unsere bekannte Geschichte mit den immerwährenden Kriegen,
Schlachten und dem vielen Leiden betrachten, erscheint diese Beschreibung
durchaus sehr passend. Es heisst, das Rad der Welt nähere sich ihrem
tiefsten Punkt, um danach aufzusteigen in ein neues, ein Goldenes Zeitalter.

Alle drei genannten Quellen beschreiben die heutige Zeit als eine sehr intensive.
Vielleicht können wir uns das als einen Raum-Zeit-Strudel vorstellen,
in dem je näher das Zentrum des Strudels kommt – analog einem Wasserstrudel –
die Ereignisse intensiver werden. Vielleicht ist hier die Erklärung zu finden
für das Phänomen, dass immer mehr Menschen das Empfinden haben,
dass die Zeit schneller läuft. Das ist gar nicht so abwegig.
Vielleicht läuft die Zeit tatsächlich schneller und unser Gefühl trügt nicht.
Schliesslich können wir auch in einem fahrenden Zug mit geschlossenen Augen
nicht wissen, wie schnell wir fahren. Dazu müssten wir nach draussen blicken,
aber wenn sich die ganze Raumzeit schneller bewegt,
wo sollten wir da hinaus schauen?

Diese höhere Intensität geht mit einem höherem Energiepotenzial einher,
d.h. die Energie wird höher. Diese Erhöhung des Energiepotenzials erzeugt
eine erhöhte Schwingung in allem was ist. Das ist wie bei Wasser, das erhitzt wird.
Durch Zufuhr von Energie ändert es seinen Aggregatzustand und wird zu Dampf,
das eine Stufe feinstofflicher ist als der flüssige Zustand. Läuft bei uns
auf der Erde vielleicht auch etwas ähnliches ab? Kann man diese Erhöhung
der Schwingung nicht auch als eine Klärung, eine Erweiterung des Bewusstseins
auffassen? Sprach der weiter oben erwähnte Mönch der Maya nicht von einem
Menschen mit kosmischem, also erweitertem Bewusstsein?

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Was bedeutet ein kosmisches, erweitertes Bewusstsein? Es gibt Hinweise,
dass unsere feinstofflichen Sinne stärker zum Vorschein kommen werden.
Werden wir telepathisch miteinander kommunizieren können? Wenn ja,
dann wird eines der grössten Übel der heutigen Menschheit unmöglich,
nämlich das Lügen. Die Gedanken können nicht lügen. Ein Zeitalter der
Wahrhaftigkeit? Ich überlasse es Ihrer Fantasie, sich auszumalen,
welch weit reichende Konsequenzen für die ganze Welt es sozialpolitisch hätte,
wenn die Menschen nicht mehr lügen könnten.

Dieses erhöhte klare Bewusstsein wird oftmals auch als Christus-Bewusstsein
genannt. Christus heisst nicht nur „der Gesalbte“, sondern auch Klarheit (Christos).
Jesus, der Meister, hat gesagt: „Ihr alle seid schlafende Götter.“
Hat er damit nicht gemeint, dass im Menschen, der ja „nach dem Ebenbild Gottes“
erschaffen wurde, mehr steckt, als der Mensch selbst glaubt?
Oder was hat Jesus gemeint, als er sagte, der Weg zum Vater führe
nur durch ihn? Gab er uns nicht den Weg vor, indem er den Weg von Jesus
zu Christus ging? Er hat damit also nicht seine Person gemeint
und damit alle verdammt, die nicht an ihn glauben, sondern das Prinzip
der Bewusstseinsklärung. Der Mensch muss auch zu Christus werden indem er
das Christus-Bewusstsein in sich entwickelt. Dies unabhängig von seiner
derzeitigen Religion oder Glauben. Es spielt dafür überhaupt keine Rolle,
ob der Mensch Christ, Jude, Moslem oder Buddhist ist. Es geht schlussendlich
nur um die Qualität des Bewusstseins. Es geht nur darum, wie ich bin
und nicht wer ich bin.

Aber zurück nochmals zu unserem Jahr 2012.
Es drängt sich natürlich die Frage auf, was denn genau passieren wird.
Diese Frage können wir hier nicht abschliessend beantworten.
Wir wissen es einfach nicht und es macht aus der Sicht unserer
seelischen Entwicklung durchaus Sinn, es nicht zu wissen. Denn wüssten wir es,
würden wir wahrscheinlich das tun, was wir als notwendig erachten wegen
der Situation an sich und nicht freiwillig aus sich heraus.
Damit wäre die Motivation nicht ehrlich, sondern berechnend.
Der Mensch muss sich aus eigenen freien Stücken für ein höheres klares ,
ein Christus­bewusstsein entscheiden.

Spielen wir mal zwei extreme Möglichkeiten durch,
die nach dem 21.12.2012 eintreten könnten. Die eine könnte sein,
dass die ganze Erde einen Sprung, einen Quantensprung in die 5. Dimension
machen wird. Es gibt Hinweise von medialen Menschen, dass etwas Ähnliches
geschehen könnte. Diesen Sprung in eine höhere Dimension,
also in eine feinstofflichere, höhere Schwingung könnten nach dem Gesetz
der Resonanz dann nur die Menschen schaffen, die dieser Schwingung
auch entsprächen. Was mit den anderen geschehen würde,
vermögen wir hier nicht zu sagen.

Die andere mögliche extreme Variante wäre, dass wir am 22.12.2012
ganz normal erwachen, uns wie immer in die Hektik der vorweihnachtlichen
Zeit begeben und die Erde genau so ist, wie sie vor diesem Datum war.
Zwischen diesen beiden Extremen sind natürlich auch viele andere
Ausgangsvarianten möglich.

Was bedeutet dies konkret für den Menschen?
Nun, gleichgültig was geschieht, wenn ich daran gearbeitet habe,
mein Bewusstsein zu klären, zu erhöhen und meine wahren Fähigkeiten
entwickelt habe, bin ich für jeden Ausgang optimal gerüstet.
Ich gehe nicht mehr als Opfer der Umstände durchs Leben,
sondern schöpfe sie bewusst. Ich nutze meine Fähigkeiten gezielt
um mich weiter zu entwickeln und wenn ich mir dabei Ziele setze,
weiss ich genau, wie diese zu erreichen sind,
weil ich die feinstofflichen Gesetze kenne und anwende.
Nach dem Gesetz der Resonanz werde ich Umstände und Menschen anziehen,
die mir förderlich sind und werde für die „schweren“,
niedrigen Schwingungen unerreichbar. Die Methoden und Wege,
diese in mir schlummernden Fähigkeiten zu erwecken und in Besitz zu nehmen,
sind in den vergangenen Jahrhunderten in vielen Mysterienschulen entwickelt
und in den letzten Jahrzehnten optimiert worden.
Sie stehen uns nun zur Verfügung.

Gleichgültig, was geschehen wird, ein klares, möglichst hohes,
ein Neues Bewusstsein ist der Schlüssel in das Neue Zeitalter.

Der Begriff Christusbewusstsein wird in anderen Sprachen in anderen Worten
erklärt und doch bleibt die innere Bedeutung die gleiche.
Dieses Christusbewusstsein geht ganz von sich einher
mit einem anderen Begriff, denn wir alle kennen und alle Weisheitslehren
es uns als oberstes Ziel vermitteln: nämlich LIEBE. Dieses Wort,
in so vielen verschiedenen Sprachen dasselbe aussagend,
ist was wirklich zählt! Liebe wird in so vielen Kulturen, Glaubensrichtungen
als das Wichtigste genannt. Liebe, der Ursprung von allem. Liebe,
so viele Male falsch verstanden. Liebe, manchmal so schmerzhaft,
wenn wir es auf der sentimentalen Eben leben. Egal also,
wie wir diesen Bewusstseinszustand nennen, es ist Zeit, es zu leben,
sich ins Gleichgewicht zu bringen und den Frieden in sich
und im Aussen zu erlangen. Fangen wir also an, den Frieden in uns zu finden
und bringen wir es ins Aussen. Wir werden eine friedvollere Welt
im 2012 vorfinden. Auch wenn dann nichts weltbewegendes
im Aussen geschehen sollte. Wir haben dann die Welt jedoch ganz sicher
aus dem Inneren verändert. Wenn ich mich als Mensch,
als Individuum verändere, verändert sich automatisch auch meine Welt.
Die Menschen haben es in der Hand – ein jeder von uns –
also handeln wir dementsprechend. Wenden wir das Blatt
und bringen Licht aus unserem Innern hervor. Für eine bessere Welt!

AHO
~U-ne-ga-wa-ya~

Montag, 1. Dezember 2008

Der Traum


Der Traum,
den du träumst von dir,
diesem Traum gehe nach,
Tag um Tag, dein Leben lang,
er prägt dich, er holt dich ein,
wird eins mit dir und du mit ihm,
du findest dich über den Traum von dir.

(Native American Wisdom)

Donnerstag, 6. November 2008

Niemals ....


Niemals ....

Versuche niemals,
alles zu verstehen -
manches wird nie viel Sinn machen.

Sträube Dich niemals,
deine Gefühle zu zeigen -
wenn Du glücklich bist, zeige es!

Wenn Du es nicht bist, finde Dich damit ab!

Scheue Dich niemals davor,
etwas zu verbessern -
die Ergebnisse könnten Dich überraschen.

Lade Dir niemals die Last der Welt
auf Deine Schultern.

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Lass Dich niemals,
von der Zukunft einschüchtern -
lebe einen Tag nach dem anderen.

Fühle Dich niemals
der Vergangenheit schuldig -
was geschehen ist,
ist nicht mehr zu ändern.

Lerne von den Fehlern, die Du gemacht hast.

Fühle Dich niemals allein,
es gibt immer jemanden,
der für Dich da ist
und an den Du Dich wenden kannst.

Vergiss niemals,
daß alles,
was Du Dir nur vorstellen kannst,
auch erreichbar ist.

Stell Dir das vor!

Es ist nicht so schwer,
wie es aussieht.

Höre niemals auf zu lieben.
Höre niemals auf zu glauben.
Höre niemals auf zu träumen.

Träume, was du träumen möchtest,
gehe wohin du gehen möchtest,
sei wer du sein möchtest,
du hast nur das eine Leben...
...um die Dinge zu tun die DU willst !

Sei einfach DU !

Ich bin Ich
und versuche dies auch täglich umzusetzen!

AHO
~Whitewolfe~

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Original - The Invitation - Ojibway Poem


DIE EINLADUNG

von Oriah Mountain Dreamer

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst
und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.
Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst,
dich zum Narren zu machen auf deiner Suche nach Liebe,
nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht,
welche Planeten ein Quadrat zu deinem Mond bilden.
Ich will wissen ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist
und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben,
oder du dich klein machst und verschließt,
um dich vor neuen Verletzungen zu schützen.
Ich will wissen, ob du Schmerz - meinen oder deinen eigenen -
ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken, zu bemänteln oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude - meine oder deine eigene - aushalten,
dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers
von Ekstase erbeben lassen kannst,
ohne an Vorsicht und Vernunft zu appellieren
oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst,
um dir selbst treu zu bleiben;
ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst,
um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst,
um vertrauenswürdig zu bleiben.



Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,
selbst wenn sie nicht immer angenehm ist
und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist,
aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst -
meiner oder deiner eigenen -
und immer noch am Seeufer stehst
und der silbrigen Scheibe des Vollmonds
ein uneingeschränktes "JA!" zurufst.

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist.
Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht
zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst,
um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

Es interessiert mich nicht,
wen du kennst oder wie du hierher gekommen bist.
Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst,
ohne zurückzuweichen. Es interessiert mich nicht,
wo oder was oder mit wem du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt,
wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen , ob du mit dir selbst allein sein kannst
und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens
Gesellschaft leistet, wirklich magst.

AHO
~Whitewolfe~

Freitag, 24. Oktober 2008

Südöstliches Waldland


Südöstliches Waldland (Southeast Woodlands)


Dieses Gebiet zwischen den Appalachen
und den Everglades beinhaltet sowohl flache Küstenebenen,
wie auch hügeliges Vorgebirge und sogar
Gegenden mit Mittelgebirgscharakter.
Es war durch große indianische Nationen
wie den so genannten fünf zivilisierten Stämmen,
den Cherokee, Muskogee, Seminolen,
Choctaw und Chickasaw bewohnt.
Ein weiterer bekannter Stamm war derjenige der Natchez.

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Außer den Calusa waren alle hier lebenden Ethnien
Bodenbauern und Jäger. Die Calusa ernährten sich durch Sammeln
und durch den Fischfang. Im Sommer lebten die Indianer
des Südöstlichen Waldlandes in leichten, rechteckigen Sommerhäusern.
Im Winter bezogen sie runde, festere Häuser.
Der Begriff der fünf zivilisierten Stämme lässt sich einerseits
durch ihre hoch entwickelte Handwerkskunst
und andererseits durch komplexe Gesellschaftssysteme erklären.
Dabei handelte es sich meist um matrilineare Sippen,
die in totemistische Klane oder Lokalgruppen organisiert waren.
Wichtige kulturelle Elemente waren somit der Totemismus
und zum Teil auch der Dualismus.
Einige Stämme unterteilten ihre Gesellschaft in zwei Hälften,
den so genannten Moieties.

Geführt wurden die Stämme durch sakrale Häuptlinge,
die ihr Amt mit dem Priesteramt kombinierten.

Ein weiterer Grund für den Begriff der fünf zivilisierten Stämme
ist der Glaube an eine Gottheit, den Monotheismus.
Im Gegensatz zu den anderen indianischen Stämmen
glaubten sie nicht an Naturgeister.

~Whitewolfe~

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Das Plateau


Das Plateau

Die bedeutendsten der den hier vertretenen Sprachfamilien
Binnen-Salish, Kutenai und Sahaptin angehörenden Ethnien
waren die Thompson, Flathead, Coeur d'Alene, Umatilla,
Yakama, Shuswap, Nez Percé, Kutenai und Modoc.

Hohe Berge und tiefe Täler prägen dieses Gebiet.
Die westlichen, an die Westküste anknüpfenden Teile
des Landes, sind recht tief gelegen.
Die im Osten befindlichen Rocky Mountains lassen das Land
bis auf über 3000 Meter über Meer ansteigen.

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(Chief Joseph,
bekanntester Nez Perce Häuptling)

Der Wasserreichtum bestimmte das Leben der hier ansässigen,
meist sesshaften, Indianer. So stand der Fischfang,
besonders von Lachsen, im Zentrum der Nahrungsbeschaffung.
Ergänzt wurden die Mahlzeiten durch Wildwurzeln, Beeren und Jagdwild.
Bedingt durch den extensiven Fischfang entwickelten
die Plateau-Ethnien eine komplexe Fischfang-Technologie.

Jedes Dorf hatte seinen Häuptling.
Während des Lachsfischens wurde die Verantwortung jedoch einem
so genannten Lachs-Häuptling übertragen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal dieses Kulturareals
war der rege Handel mit benachbarten Ethnien.

Die Behausungen dieses Kulturareals waren vielfältig.
Sie reichten von Erdhäusern über Hütten aus Holzplanken bis zu Tipis,
die mit Weidenmatten oder Rinden oder Tierfellen bedeckt waren.
Teilweise wohnten die Plateau-Indianer im Sommer
in leichten Wickiups und im Winter in festeren Hütten.

~Whitewolfe~

Montag, 20. Oktober 2008

Nordöstliches Waldland


Nordöstliches Waldland (Northeast Woodland)

Riesige Laub- und Mischwälder prägen das
durch den Sankt Lorenz-Strom im Norden,
den Cumberland River im Süden,
den Mississippi River im Westen
und den Atlantik im Osten begrenzte Nordöstliche Waldland.

Bewohnt war dieses Gebiet durch Gruppen der Algonkin,
wie den Abenaki, Anishinabe (Ojibway und Chippewa),
Shawnee, Beothuk, Powhatan, Wyandot, Menominee
und den Sauk und Fox sowie durch die Föderation der Irokesen.
Die Indianer des Nordöstlichen Waldlandes ernährten sich
in der Hauptsache durch Erzeugnisse des Bodenanbaus,
vor allem Mais, Bohnen und Kürbisse.
Entlang der Küste trat Fischfang und Jagd in Erscheinung.
In den westlichen Gegenden war die Ernte
des Wildreises von großer Bedeutung.
Eine Besonderheit des Nördlichen Waldlandes
war die Nutzung des Ahornzuckers.

Der Bodenanbau suggeriert einen individuellen Landbesitz;
dem war nicht so. Das Land stand für die Zeit
der Bebauung bestimmten Familien zur Verfügung,
kannte aber keinen Besitzer. Die Felder werden regelmäßig verlegt,
um bessere Ernteerträge zu erzielen.

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(Irokesen)

Die bevorzugten Behausungen waren entweder Langhäuser
oder kuppelförmige Wigwams. Die Jäger und Sammler,
die nur wenig Bodenanbau betrieben,
waren in Lokalgruppen organisiert.
Die sesshaften Bodenbauern kannten komplexere
Verwandtschaftsstrukturen mit erblichem Häuptlingstum.
Bei den Irokesen bildeten mehrere Kernfamilien exogame Matrilineage,
die identisch mit dem Langhaus waren,
in dem somit etwa 20-200 Personen lebten.
Die Besonderheit der Irokesen bestand darin,
dass es sich dabei um einen Zusammenschluss von fünf Stämmen,
den Seneca, Cayuga, Onondaga, Oneida und Mohawk handelte,
mit dem hauptsächlichen Zweck der gemeinsamen Verteidigung.

Der Glauben innerhalb dieses Kulturareals variierte stark.
Die halbsesshaften Gruppen der Algonkin glaubten an Tiergeister,
wohingegen die sesshaften Bauern, insbesondere die Irokesen,
nebst den Geistern ein großes Götterpantheon kannten.

~Whitewolfe~

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Der Südwesten


Der Südwesten (Southwest)

Der Südwesten ist eine Trockensteppe, die im Wesentlichen die heutigen US-Bundesstaaten Arizona und New Mexico sowie den Nordwesten Mexikos umfasst. Hier war ein breites Spektrum unterschiedlichster Kulturen zu finden. Zum einen gab es halbnomadische Sammler und Jäger, zum anderen hoch entwickelte sesshafte Bodenbauern. Bedeutende Stämme waren die Diné, Hopi, Zuni sowie die Apachen.

Der Bodenbau war nur dank einem ausgeklügelten Wassersystem möglich. Nebst den üblichen indianischen Produkten wie Mais, Bohnen und Kürbisse pflanzten die Indianer im Südwesten auch Baumwolle an. Ein spezielles Erzeugnis der unter Pueblo zusammengefassten sesshaften Kulturen wie die Hopi und Zuni waren die Töpfereiwaren. Die Pueblo lebten in festen aus Adobe-Ziegeln gefertigten kastenförmigen Dörfern, die im Laufe der Zeit immer größer wurden.

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(Wickiup der Apachen)

Die Wildbeuter bewohnten zum Teil einfache Windschirme. Andere lebten in Hogans (beispielsweise die Diné, auch Navajos genannt), die achteckig und kuppelförmig gebaut waren oder in Wickiups (Apachen). Die Wildbeuter waren in Lokalgruppen organisiert, sie kannten aber auch Klanverbände. Bei ihnen herrschte eine ausgeprägte Ritualarmut, ganz im Gegensatz zu den Pueblo-Völkern die einen komplexen Zeremonialismus betrieben.

Die Zeit vor dem Ende des 15. Jahrhunderts scheint eine Zeit wesentlicher Veränderungen gewesen zu sein. So verschwanden bedeutende Kulturen, wie diejenige der Anasazi aus noch immer nicht geklärten Gründen. Sie hinterließen eindrucksvolle Siedlungen, die sich heute als touristische Attraktionen großer Beliebtheit erfreuen.

Auffällig sind die großen Wanderbewegungen einiger hier beheimateter Völker. Die Diné zum Beispiel waren von einem Gebiet im Nordwesten des heutigen Kanadas bis hinunter in diesen südwestlichen Teil der USA gereist.

~Whitewolfe~

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Prärie und Plains


The Great Plains (Prärie und Plains)

Dieses im Mittleren Westen gelegene Kulturareal ist geprägt durch eine große Ebene. Es umfasst baumloses Grasland von den Rocky Mountains im Westen bis zum Mississippi River im Osten, von Zentralkanada im Norden bis hinunter zum Rio Grande im heutigen Texas. Sehr bekannte Stämme wie die Absarokee (Crow), Cheyenne, Arapaho, Sioux (Lakota, Dakota, Nakota) Kiowa, Pawnee und Comanche bevölkerten dieses Gebiet das in zwei Unterkategorien aufgeteilt wird: der Prärie im Osten und den Plains im Westen.

Die Kulturen der Prärie waren stark durch die benachbarten Kulturen des Waldlandes beeinflusst. Ihre Bewohner, im Wesentlichen die Dakota und Pawnee, waren sesshafte Bodenbauern, die entweder in großen kuppelförmigen Erdhäusern oder in Gras- oder Holzhütten lebten.

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Die great Plains

Die Plains waren zum Zeitpunkt der Entdeckung Amerikas durch Columbus beinahe unbewohnt. Sie wurden nur zu Jagdzwecken aufgesucht. Nach der Einführung des Pferdes durch die Spanier änderte sich dies. Die trockenen klimatischen Bedingungen ließen keinen Bodenbau zu, so dass die Bewohner von der nomadischen Jagd abhängig waren. Demzufolge lebten sie nicht in festen Häusern sondern in Stangenzelten, so genannten Tipis, die sehr schnell ab- und aufgebaut werden konnten. Einige Stämme wie die Mandan bevorzugten Erdhütten. In den Plains gab es keine Klanorganisation sondern nur Lokalgruppen. Bei den meisten Stämmen der Plains galt Kriegsruhm als Statussymbol. Eine kulturelle und religiöse Besonderheit stellte der Sundance (Sonnentanz) dar.

~Whitewolfe~

Dienstag, 14. Oktober 2008

Kulturareal Arktis


Kulturareal Arktis

Die vor allem von den Aleuten und Eskimos bewohnte Arktis,
auch Tundra genannt, erstreckt sich von Westalaska
bis hin nach Ostgrönland.

Bevor ich weiter schreibe, erkläre ich warum,
ich das Wort Eskimo nur dreimal erwähne....

Der Begriff „Eskimo“ wird als abwertend empfunden,
sie selbst nennen sich Inuit,
das bedeutet in der Inukitut Sprache "Menschen".

Die bekanntesten Stämme (Tribes)
sind wie oben schon beschrieben die Aleuten (oder Unangan),
die Inuit und die Yupik.

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(Inuit Alphabet)

Der permanent gefrorene Boden dieses Gebietes
ist mit Flechten und Moosen bewachsen.
Die Nahrung der Aleuten und Inuit bestand aus Robben,
Walrossen und Walen. Ihr Speiseplan wurde durch Schalentiere,
Muscheln, Beeren, Wildfrüchte und im Sommer durch Karibus ergänzt.
Die in kleinen Gruppen zerstreut lebenden Indianer
bewohnten entgegen der allgemeinen Meinung nur während der Jagd
und auf Reisen Iglu genannte Schneehütten.
Ihre primäre Behausung wurde aus Treibholz, Steinen,
Walbarten, Fellen und Rasenziegeln hergestellt.
Angepasst an die klimatischen Bedingungen
bewegten sie sich entweder in Kanus
oder in von Hunden gezogenen Kufenschlitten.
Die Harpune stellte ihr wichtigstes Jagdgerät dar.

~Whitewolfe~

Montag, 13. Oktober 2008

Die nordamerikanischen Kulturareale


Fangen wir ganz von vorne an,
die Freunde die sich etwas besser auskennen,
mögen mir dies verzeihen, aber mir ist es wichtig aufzuklären
und zwar verständlich für jeden.....

Die indigenen Völker, Nationen und Gruppierungen
sind in verschiedene Kulturareale unterteilt,
dies sind ....

1. Arktis (arctis)
2. Subarktis (subarctis)
3. Nordwestküste (northwestcoast)
4. Kalifornien (california)
5. Südwesten (southwest)
6. Großes Becken (great bassin)
7. Plateau (plateau)
8. Prärie und Plains (great plains)
9. Südöstliches Waldland (southeast woodlands)
10. Nordöstliches Waldland (northeast woodlands)

Jedes Areal hat seine eigenen Kulturen und Religionen,
wie schon in Martin Krügers Post hier nachzulesen....

Ich werde euch nach und nach alle beschreiben

Ich werde aber das meiste über die Plains
und das Nordöstlichen Waldland schreiben,
da dies auch meine Stämme sind,
mit denen ich mich seit Jahren beschäftige.....

~Whitewolfe~

Samstag, 11. Oktober 2008

Mythos Indianer


Mythos Indianer

Trotz jahrelanger Aufklärung hält sich sowohl in Medien,
als auch in den Köpfen vieler Menschen hierzulande,
das Bild von den Indianern als ein Volk
mit einer gemeinsamen Sprache,
einer gemeinsamen Religion und Kultur.

Wer kennt sie nicht,
die Schlagzeilen in der Presse,
wenn Vertreter unterschiedlicher indigener Völker
Europa besuchen und sich um Unterstützung
für ihren Widerstand gegen wirtschaftliche Interessen
amerikanischer Konzerne bemühen.

"Indianer auf dem Kriegspfad" oder
"Ein Indianerhäuptling sieht rot" oder
"Die Sioux graben das Kriegsbeil aus" heißt es dann oft.
Ist der Anlass des Besuches jedoch spiritueller Natur,
dann betet plötzlich ein Lakota zum "großen Manitu",
der sowohl von den Medien als auch vom Großteil
der deutschen Bevölkerung als Gott aller Indianer gesehen wird.
Mit solchen verallgemeinernden, bzw.
im ersten Falle diskriminierenden Äußerungen werden
die rechtmäßigen politischen Anliegen indianischer
Gemeinschaften untergraben und als kindisch abgetan,
was letztendlich dazu führt,
dass Indianer weniger Unterstützung erhalten,
weil man sie ja eh nur als verstaubte
romantische Relikte aus Kindheitstagen betrachtet.
Nicht umsonst wird Menschen,
die sich auch im Erwachsenenalter noch
(auf welche Weise auch immer)
mit dem Thema Indianer befassen nachgesagt,
dass sie realitätsfremde Traumtänzer seien,
die Probleme hätten sich in der Gesellschaft zurechtzufinden.

Versucht man Medienvertreter über den Sachverhalt aufzuklären,
so bekommt man zur Antwort,
dass die breite Masse es eben so wolle,
und eine Aufklärung nicht nötig sei.
Ein Journalist, den ich einmal darauf hinwies,
dass die Lakota zu Wakan Tanka,
die Apachen zu Usen
und die Cheyenne zu Maheo beten würden,
und dass aus der Algonkin-Sprachfamilie stammende Wort
"Squaw" für Indianerfrau von "den Indianern"
als Schimpfwort empfunden wird, meinte:

"Ja, das kann schon sein,
aber die Leser haben jahrelang gehört,
dass die Indianer zum großen Manitu beten,
die Friedenspfeife rauchen,
auf den Kriegspfad gehen
und dass die Indianerfrauen "Squaws" genannt werden.
Sie haben sich daran gewöhnt,
und den Leuten mangelt es an Intelligenz zu begreifen,
dass es anders ist."

Ich war sprachlos. Was bildete sich dieser Journalist
(diese Meinung ist unter Medienvertretern
übrigens keine einmalige Erscheinung) eigentlich ein?
Er gab offen zu, dass er seine Leser für dumm hielt.
Auf die Idee, dass er seine Leser mit seiner Art
der Berichterstattung (Bestätigung von Klischees statt Aufklärung)
absichtlich für dumm verkaufte, kam er nicht.
Wahrscheinlich haben die meisten Journalisten
und Medienvertreter kaum Lust und Zeit für vernünftige Recherche.

Was kann man nun als Einzelner,
dem die Belange indianischer Menschen wirklich am Herzen liegen,
gegen die Verbreitung solcher, zum Teil wirklich rassistischer Klischees tun?

Zunächst einmal kann nicht oft genug wiederholt werden,
dass es "die Indianer" als politische,
kulturelle, sprachliche oder religiöse Volkseinheit gar nicht gibt,
und auch nie gegeben hat. Allein auf dem Gebiet der heutigen USA
leben um die 200 verschiedene indianische Stämme.
Den Begriff Indianer kann man mit der Bezeichnung Europäer gleichsetzen.
Wenn z.B. jemand einen Österreicher fragt,
zu welchem Volk er gehöre, so wird dieser mit 99%-tiger Wahrscheinlichkeit
seine Nationalität und nicht seine Rasse nennen.

Genauso verhält es sich bei "den Indianern".
Sie werden nicht sagen, "ich bin Indianer",
sondern "ich bin Lakota", "Comanche", "Kiowa", "Apache" etc.

Dieses Wissen gehört zur Allgemeinbildung,
sollte man meinen, trotzdem höre ich in Kreisen der Indianerfreunde
ständig solche Floskeln wie: "was heißt Pferd auf indianisch"
daherreden. Auch ist ständig von "indianischer Religion",
bzw. "indianischer Kultur" die Rede.
Diese Unwissenheit wird von der Presse gefördert,
die den Leser absichtlich Informationen vorenthält,
weil sie ihn für zu dumm hält, die wahren Zusammenhänge zu verstehen.

Damit muss endlich Schluss sein!!!

Beginnen Sie in ihrem Bekanntenkreis mit der Aufklärung.
Wann immer Sie mit Stereotypen wie "Indianer auf dem Kriegspfad",
"Manitu ist der Gott der Indianer" oder Worten wie "Squaw" etc.
konfrontiert werden, dann klären Sie ihre Gesprächspartner auf.
Schreiben Sie Protestbriefe an Zeitungen,
wenn Sie solche Schlagzeilen lesen.
Zeigen Sie, dass Sie sich von den Medien nicht
für dumm verkaufen lassen. Politische Aktionen oder Demonstrationen
gegen Zerstörung heiliger Plätze, wie sie derzeitig oft auf
(ehemaligem) Indianerland geschehen,
haben nichts mit "Kriegspfad" zu tun.
Wer solche Worte benutzt, gibt damit ein Urteil ab,
dass er "indianische Belange" nicht ernst nimmt
und als Kinderspiel abtut.

Von Martin Krüger
(Autor, Sprachwissenschaftler und
einer der bedeutensten deutschen Kämpfer
für die Rechte der indigenen Völker Nordamerikas)

Freitag, 10. Oktober 2008

Lieber Gott ?


Lieber Gott ?

Dies soll keine Gotteslästerung sein, sondern ist FAKT !!!!

Wenn's Dich gibt, woran ich absolute Zweifel hab,
dann solltest Du als erstes mal Deine ganzen
"Stellvertreter auf Erden" fristlos feuern.
Schon mal gemerkt, daß die in Deinem Namen
echt viel Schindluder treiben?

Wozu gibt's die überhaupt?

Albert Schweitzer hat's so treffend formuliert:
"Wer glaubt, Christ zu sein,
nur weil er eine Kirche besucht, irrt sich.
Man wird ja auch kein Auto, wenn man sich in eine Garage stellt."

Also wozu brauchste diese ganzen selbst ernannten Christen?
Die, die WIRKLICH Glauben, tun es ohnehin.

Es ist schon soviel falsch gelaufen mit unserer Menschheit,
mit den vermenschlichten Religionen, die so viele getötet haben !

Nun habe ich dich, meinen "Gott" gefunden, du bist für mich da!
Du bist zwischen uns, du bist genau da,
wo die meisten Menschen so blind herum trampeln und zerstören,
nämlich auf unsere Mutter Erde, und nicht im Himmel.
Mein Gott ist fühlbar, warum spürt das kaum einer?
ICH BIN SO DANKBAR DAS ICH DICH FAND !

~Whitewolfe~

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-über meine Online - Aktivitäten,
-über meine nordischen Hunde,
-über meine geliebten Wölfe,
und über meinen nativen Glauben.....

Ich wünsche euch viel Spass beim lesen und stöbern

Walk in Balance
~Whitewolfe~

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